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Das Olivenöl der Italiener. Original seit 1860.

 

FAQ

   

 



  1. Was ist der Unterschied zwischen Olivenöl und nativem Olivenöl


    Unter nativem Olivenöl versteht man Öle, die mithilfe eines ausschließlich mechanischen Pressverfahrens direkt aus der Olive gewonnen wurden. Als extra nativ bezeichnet man ein Olivenöl, das den chemisch-physikalischen Parametern dieser Kategorie entspricht, keine Fehler aufweist, eine fruchtige Note hat und einen Anteil von freien Fettsäuren enthält, der 0,8 g Ölsäure pro 100 g nicht überschreitet.

     

    Gepresste Olivenöle, die Fehler im Geschmack oder den chemischen Werten aufweisen, werden als „native Lampantöle“ klassifiziert; sie werden raffiniert und erhalten nach der Beimischung eines variablen Anteils an nativem Olivenöl (extra) die Bezeichnung „Olivenöl“.

     

  2. Was versteht man unter fruchtigem Olivenöl? 

     

    Unter fruchtig versteht man den sensorischen Eindruck, der im Öl an Oliven erinnert und diese als gesund, frisch und zum richtigen Reifegrad geerntet identifiziert. Die Fruchtnote ist von großer Bedeutung; wenn sie fehlt, gilt ein Olivenöl nicht als extra nativ. Je nach ihrer Fruchtigkeit werden Olivenöle als leicht fruchtig, mittelfruchtig oder intensiv fruchtig bezeichnet.

     

  3. Was versteht man unter Lampantöl? Und unter raffiniertem Olivenöl?


    Das in der Ölmühle durch Verarbeitung der Oliven gewonnene Öl wird als natives Olivenöl definiert; bezüglich seines qualitativen Niveaus wird es wie folgt klassifiziert:

    • NATIVES OLIVENÖL EXTRA ist frei von jeglichen Fehlern, entspricht den chemisch-physikalischen Parametern und weist einen Säuregehalt von maximal 0,8 % auf;
    • NATIVES OLIVENÖL weist leichte Fehler auf. Der Säuregehalt liegt bei maximal 2 %;
    • LAMPANTÖL – weist deutliche Fehler auf; der Säuregehalt liegt über 2 %. 
    • RAFFINIERTES OLIVENÖL wird aus durch Verarbeitung (raffinieren und filtern) von Lampantöl gewonnen, wodurch es die Eigenschaften geruchlos, farblos und geschmacklos annimmt. Nach Beimischung an nativem Olivenöl (extra) erhält es die Bezeichnung OLIVENÖL.

     

  4. Ist es wahr, dass italienisches Olivenöl das beste ist?

     

    Die Herkunft ist nicht ausschlaggebend für die Qualität. Was sich je nach Anbaugebiet ändert, sind die typischen Eigenschaften des Produkts, die von der Art der Olive, den Klimabedingungen, der Bodenbeschaffenheit, den Erntetechniken, den Lagerzeiten und -bedingungen sowie den Verarbeitungstechniken in der Ölmühle usw. abhängen.

    Im Vergleich zu anderen Gebieten verfügt Italien über eine lange Tradition im Olivenanbau: Es existieren Hunderte verschiedener Olivenarten, und der Olivenanbau wird auf fast dem gesamten Staatsgebiet betrieben (das Aostatal ausgenommen).

     

  5. Welche Faktoren bestimmen die Qualität eines Olivenöls?

     

    Um ein hochwertiges Olivenöl zu produzieren, müssen einige Regeln beachtet werden:

    • Die Pflanze muss sorgfältig gepflegt werden, um eine gesunde Frucht hervorzubringen.
    • Oliven müssen mit dem richtigen Reifegrad geerntet werden – d. h. zur Reifezeit, wenn die Früchte sich von grün nach schwarz verfärben.
    • Oliven müssen unversehrt von einer gesunden Pflanze, mit dem richtigen Reifegrad und unter Vermeidung von Bodenkontakt geerntet werden, da dieser die Qualität der Früchte mindert.
    • Oliven müssen sofort nach der Ernte gepresst werden.
    • In der Ölmühle müssen strenge Hygienebedingungen beachtet werden. Während der Verarbeitung dürfen bestimmte Temperaturen und Verarbeitungszeiten nicht überschritten werden.
    • Das Olivenöl muss unter besten Bedingungen gelagert werden: abseits von Wärme- oder Lichtquellen und in luftdicht verschlossenen Behältern.

     

  6. Wie erkennt man die Qualität eines Olivenöls?

     

    Um als nativ extra eingestuft zu werden, muss ein Olivenöl eine Reihe chemischer Analysen und eine sensorische Prüfung bestehen. Absolute Fehlerfreiheit ist eine der Voraussetzungen, auf der die Analysen professioneller Verkoster beim Bewerten der Qualität eines Olivenöls basieren.

    Die am häufigsten festgestellten Fehler sind:

    • RANZIG: verursacht durch eine schlechte Lagerung des Olivenöls;
    • MODRIG/ERDIG: verursacht durch vom Boden aufgelesene Oliven;
    • STICHIG: verursacht durch unkorrekte Lagerung der Oliven;
    • ESSIGARTIG: verursacht durch überreife oder schlecht gelagerte Oliven.

    Ein weiteres unverzichtbares Merkmal für natives Olivenöl extra ist der fruchtige Geschmackseindruck. Die Farbe hingegen ist kein Qualitätsmerkmal, da diese hauptsächlich von der Art der verwendeten Oliven, dem Reifegrad und der verwendeten Pressmethode abhängt.

     

  7. Was bedeutet Olivenöl aus „erster Pressung“?

     

    Dieser Begriff wurde zu einer Zeit geprägt, da zur Pressung von Mauleseln betriebene Mahlsteine verwendet wurden. Da es dabei nicht möglich war, die Oliven vollständig auszupressen, war es notwendig, den Vorgang ein zweites Mal zu wiederholen, wodurch der Begriff „zweite Pressung“ entstand. Heute ermöglicht es die eingesetzte Technologie, mit einer einzigen Pressung das gesamte in einer Olive enthaltene Öl zu gewinnen.

     

  8. Was versteht man unter „kaltgepresstem Olivenöl“ bzw. „kalt extrahiertem Olivenöl“?

     

    Ein Olivenöl wird als „kaltgepresst“ bzw. „kalt extrahiert“ bezeichnet, wenn bei der Extraktion des Olivenöls eine Temperatur von 27 Grad nicht überschritten wird. Dies ist jedoch keine ausreichende Bedingung, um ein gutes Olivenöl zu gewinnen.

     

  9. Was versteht man unter dem Säuregehalt eines Olivenöls?

     

    Der Säuregehalt gibt den Prozentsatz der freien Fettsäuren wie zum Beispiel Ölsäure an, die im Olivenöl enthalten sind. Der Säuregehalt ist ein Parameter, der sich auf die Qualität auswirkt, hat jedoch nichts mit dem leicht „prickelnden“ Gefühl im Hals zu tun, das von Geschmack und Art des Olivenöls abhängig ist.

     

  10. Ist es wahr, dass Olivenöl mit der Zeit besser wird?

     

    Nein, Olivenöl untergeht mit der Zeit von Natur aus einen gewissen Qualitätsverlust. Daher ist eine richtige Lagerung des Olivenöls sehr wichtig. Um zu garantieren, dass das Olivenöl alle seine Eigenschaften bewahrt, gibt Sasso für sein Produkt eine kürzere Haltbarkeit an.

     

  11. Was ist der Unterschied zwischen gefiltertem und ungefiltertem Olivenöl?

     

    Ungefiltertes Olivenöl ist das Öl, das durch Pressung gewonnen und sofort abgefüllt wird, ohne weiter bearbeitet worden zu sein. Gefiltertes Olivenöl hingegen durchläuft ein mechanisches Verfahren, das die im Olivenöl enthaltenen Verunreinigungen entfernt. Die Bezeichnung „ungefiltert“ ist kein Hinweis auf eine bessere Qualität; unabhängig von der Filterung existieren sowohl gute als auch schlechte Olivenöle. Tatsächlich ist gefiltertes Olivenöl länger haltbar, da die Partikelrückstände aus der Bearbeitung mit der Zeit für Produktmängel sorgen.

     

  12. Ist die Farbe des Olivenöls ein Indikator für dessen Qualität?

     

    Nein. Die Farbe des Olivenöls hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel von der Sorte der verwendeten Oliven und vom Reifegrad zum Zeitpunkt der Ernte und Pressung; die Farbe variiert zwischen zartem Gelb und kräftigem Grün. Es ist nicht wahr, dass ein dunkelgrünes Olivenöl von besserer Qualität als ein eher golden gefärbtes ist. Ein Olivenöl mit rötlichen Schattierungen jedoch weist deutlich auf eine Oxidation des Öls hin.

     

  13. Weshalb wird Olivenöl bei niedriger Temperatur trüb oder sogar fest? Kann das Olivenöl trotzdem noch verzehrt werden?

     

    Olivenöl enthält Substanzen, die bei niedrigen Temperaturen fest werden (dies ist ein Hinweis auf die Natürlichkeit des Produkts). Hierdurch wird das Produkt trüb, die Qualität des Produkts wird jedoch in keiner Weise beeinträchtigt. Bei normaler Temperatur erhält das Olivenöl sein normales Aussehen zurück, es kann jedoch auch unbesorgt in diesem Zustand verwendet werden, da dieser natürliche Vorgang keinerlei Einfluss auf die Qualität des Olivenöls hat.

     

  14. Falls das Produkt das angegebene Verfallsdatum fast erreicht hat, kann es trotzdem noch bedenkenlos verzehrt werden?

     

    Ja. Sasso garantiert, dass seine Produkte bei korrekter Lagerung ihre optimalen qualitativen Eigenschaften bis zum auf der Verpackung angegebenen Haltbarkeitsdatum bewahren. Das Haltbarkeitsdatum gibt den Monat an, bis zu dessen Ende das Produkt vorzugsweise verzehrt werden sollte. Nach diesem Datum verliert das Olivenöl nicht automatisch seine Verzehrbarkeit, es setzt jedoch ein natürlicher Qualitätsverlust ein.

     

  15. Ist Olivenöl zum Braten geeignet?

     

    Die Qualität „Olivenöl“ (Olio di Oliva) ist hervorragend zum Braten geeignet. Jede Art von Öl besitzt eine eigene Wärmebeständigkeit. Wenn diese überschritten ist, entstehen für den Organismus schädliche Substanzen. Olivenöl gehört zu den hitzebeständigsten Ölen: Auch bei den zum Braten notwendigen hohen Temperaturen wird es nicht beeinträchtigt, und gehört deshalb zu den geeignetsten Bratölen.

     

  16. Ist Olivenöl und natives Olivenöl extra schlechter verdaulich und hat es einen höheren Kaloriengehalt als Keimöl?

     

    Was den Kaloriengehalt und die Verdaulichkeit angeht, gibt es keine grundlegenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Ölen. Der häufigste Irrtum ist, dass angenommen wird, ein intensiverer Geschmack und eine dunklere Farbe wiesen auf eine schwere Verdaulichkeit hin. Bei beiden handelt es sich um Fette, die den gleichen Energiegehalt aufweisen.

     

  17. Enthält Olivenöl Cholesterin?

     

    Nein, Cholesterin ist nur in tierischen Fetten enthalten. In Olivenöl sind pflanzliche Sterine enthalten, die als Phytosterine bezeichnet werden. Deren wichtigster Vertreter ist Sitosterin, das die Cholesterinresorbtion im Darm verhindert.

     

  18. Was hat mehr Kalorien, Olivenöl oder Butter?

     

    Butter enthält ca. 16-18 % Wasser, während Öl frei von Wasser ist. Bei gleichem Gewicht enthält Olivenöl daher wie alle anderen Pflanzenöle mehr Kalorien, hat jedoch eine höhere Schmierkraft. Dadurch erzielt man den gleichen sensorischen Effekt mit einer im Vergleich zu Butter viel geringeren Menge an Olivenöl.

     

  19. Ab welchem Alter wird der Verzehr von Olivenöl empfohlen?

     

    Dank seiner Zusammensetzung kann Olivenöl in jedem Alter verzehrt werden, von frühester Kindheit bis ins hohe Alter.

     

  20. Was ist die Produktionscharge?

     

    Die Charge ist ein alphanumerischer Code, mit dem ein Produkt vom Hersteller, Abfüller oder Erstverkäufer gekennzeichnet wird. Sie muss gut sichtbar, klar lesbar und unlöschbar sein und mit dem Buchstaben „L“ beginnen, außer in Fällen, wo sie von anderen Angaben auf dem Etikett unterschieden werden soll. Aus der Produktionscharge sind der Tag der Abfüllung sowie die Art des enthaltenen Olivenöls genau ersichtlich.

     

  21. Entspricht ein Liter Olivenöl einem Kilogramm?

     

    Nein. Ein Liter Öl wiegt ca. 0,916 kg.